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Und hätt er sich auch nicht dem Teufel übergeben, er müsste doch zugrunde gehen

Faust: (im Himmel) Ich konnte doch gar nicht anders… das war doch alles nicht meine Schuld…ja, sicher, meine Unternehmungen lagen insgesamt, könnte man sagen, im suboptimalen Bereich…das habe ich nicht verdient…das habe ich doch für die gesamte Menschheit getan, nicht aus Egoismus, das Beste für alle Menschen für den Fortschritt! Aber die Menschheit war eben noch nicht soweit. So geht es Menschen die vorpreschen ins Dunkle: tapfer und sich für nichts zu schade. Ich bin ein ganz besonderer Mensch gewesen… ich war der einsame Surfer im Ozean der Wissenschaft und jetzt? Kaltgestellt bis in alle Ewigkeit. Wenn ich nur noch einmal die Gelegenheit bekommen könnte, ich würde alles ganz anders beginnen… Gebt mir noch eine Chance !

Das Theater des Lachens gibt Faust, dem Heldendenkmal deutscher Theaterkunst, diese Chance, unterzieht ihn einer eingehenden Untersuchung und schenkt ihm ein neues Leben. „Mach´s diesmal besser, Faust.“
„Hereinspaziert, hereinspaziert, erleben sie hautnah die Welten des Doktor Faust, hier können sie Mephistopheles sein, hier können sie Gretchen leben! Einmalig auf der Welt. Heran, herein!“

Spiel: Anna Menzel, Torsten Gesser, Björn Langhans

Regie: Prof.Jochen Menzel

Regieassistenz. Marie-Luise Müller

Ausstattung: Lisette Schürer

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